Der Lehrstuhl vergibt Masterarbeiten (Diplomarbeiten) im Bereich der empirischen Wirtschaftsforschung, die entweder mit oder ohne eigenständige empirische Untersuchung erstellt werden können. Masterarbeiten (Diplomarbeiten) können direkt am Lehrstuhl oder mit unseren Praxispartnern erstellt werden.

Die derzeit angebotenen Masterarbeitsthemen (Diplomarbeitsthemen) finden Sie unten mit Ansprechperson aufgelistet. Nach Absprache kann Einstiegsliteratur angegeben werden. Es ist ebenfalls möglich, Abschlussarbeiten zu eigenen Themenvorschlägen zu erstellen. In diesem Fall wenden Sie sich zur Absprache an einen Lehrstuhlmitarbeiter oder eine Lehrstuhlmitarbeiterin.

Ablauf
Formvorgaben
Themenlisten

 

Ablauf:

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) kann zu jedem Zeitpunkt begonnen werden.

Typischer Ablauf der Masterarbeit (Diplomarbeit):

  •  Kontaktaufnahme
  •  Vorgespräch
  •  Themenfestlegung und -anmeldung
  •  Diskussion der Gliederung
  •  Seminar (2/3 der Bearbeitungszeit): mündlicher Vortrag des Arbeitsstandes
  •  Abgabe spätestens nach 6 Monaten

 

Formvorgaben:

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) hat einen Umfang von ca. 50 (60) Textseiten, d.h. ohne Abbildungen und Tabellen.

Die Arbeit ist in zwei Exemplaren beim Prüfungsamt abzugeben, zusätzlich einmal in elektronischer Form.

Im Falle empirischer Abschlussarbeiten sind zusätzlich die Codes der verwendeten Auswertungsprogramme (auf Datenträger) einzureichen. Mit diesen müssen sich alle Ergebnisse der Arbeit lückenlos replizieren lassen.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Masterprüfungsordnung (Diplomprüfungsordnung).

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) kann in deutscher oder englischer Sprache (nach Absprache) geschrieben werden.

Hier finden Sie genaue Formvorgaben zur Erstellung einer Masterarbeit (Diplomarbeit)

Zwei Formatvorlagen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Titelblatt Masterarbeit
Eidesstattliche Versicherung

 

Themenlisten

Bitte beachten Sie die Einteilung in literaturgestützte und empirische Arbeiten.

 

Literaturgestützte Arbeiten:

Thema

Betreuer

Beschäftigungseffekte der Digitalisierung

Die Arbeit gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zum Einfluss der Digitalisierung auf die Beschäftigung. Dabei werden verschiedene Ausprägungen (Automatisierung, Robotereinsatz) und Identifikationsstrategien verglichen. Die Arbeit beschreibt die empirischen Herausforderungen und vergleicht und bewertet verschiedene Methoden, die Forschungsfrage zu beantworten.

Startliteratur:

Acemoglu, D. and P. Restrepo (forthcoming), The Race Between Man and Machine: The Implications of Technology for Growth, Factor Shares and Employment, American Economic Review

Carbonero F. E. Ernst, and E. Weber (2018), Robots Worldwide: the impact of automation on employment and trade, ILO Working Paper No. 36, Geneva.

Stettes et al. (2017), Arbeitswelt 4.0: Wohlstandszuwachsoder Ungleichheit und Arbeitsplatz­verlust – was bringt die Digitalisierung?, ifo Schnelldienst 7/2017, 3-18.

Frey, C. und M.A. Osborne (2017), »The Future of Employment: How Susceptible are Jobs to Computerization?«,Technological Forecasting and Social Change 114, 254 –28

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

The causal effects of age at school entry

This thesis provides an overview of the international literature on the effects of age at school entry on individuals' educational and labor market outcomes. The discussion focuses on the potential selection bias and various strategies to identify the causal effects.

Startliteratur

Black, S. E., Devereux, P. J., & Salvanes, K. G. (2011). Too Young to Leave the Nest? The Effects of School Starting Age. Review of Economics and Statistics, 93(2), S. 455-467.

Mühlenweg, A. M., & Puhani, P. A. (2010). The Evolution of the School Entry Age Effect in a School Tracking System. Journal of Human Resources, 45(2), S. 407-438.

Puhani, P., & Weber, A. (2007). Does the Early Bird Catch the Worm? Empirical Economics, 32, S. 359-386.

The thesis can be written in English or German.

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Renditen auf berufliche vs. akademische Bildung im Lebenszyklus

Die Masterarbeit beschreibt den Stand der Literatur, die sich mit dem Vergleich der Renditen auf Bildung für verschiedene Bildungsbereiche beschäftigt, nämlich beruflicher und akademischer Ausbildung. Nach einer Darstellung der relevanten theoretischen Basis werden empirische Arbeiten kritisch dargestellt, die beide Humankapitalinvestitionen vergleichen. Offene Fragen und Ansatzpunkte für eine Studie zum deutschen Fall werden herausgearbeitet.

Startliteratur

Golsteyn, Bart H.H. and Anders Stenberg, 2017, Earnings over the Life Course: General versus Vocational Education, Journal of Human Capital 11 (2), 167-212.

Hanushek, E., G. Schwerdt, L. Woessmann, and L. Zhang, 2017, General Education, Vocational Education, and Labor-Market Outcomes over the Lifecycle, Journal of Human Resources 52(1), 48-57.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Rentenzugang und Ausbildungsinvestitionen

Die Abschlussarbeit stellt einen Überblick über die Literatur her, die sich mit dem Zusammenhang von Humankapitalinvestitionen und Rentenzugang beschäftigt. Steigen die Weiterbildungsaktivitäten wenn Arbeitnehmer länger erwerbstätig sind? Welche Anreize haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten von solchen Investitionen zu tragen? Im Fokus stehen empirische Studien, die sich mit der Identifikation kausaler Effekte beschäftigen.

Startliteratur

Fouarge, Didier; Schils, Trudie, 2009,  The Effect of Early Retirement Incentives on the Training Participation of Older Workers, Labour 23 (special issue), 85-109.

Montizaan, Raymond; Corvers, Frank; De Grip, Andries, 2010, The Effects of Pension Rights and Retirement Age on Training Participation: Evidence from a Natural Experiment, Labour Economics 17(1), 240-47.

Johnson, Richard W., 1996, The Impact of Human Capital Investments on Pension Benefits, Journal of Labor Economics 14(3), 520-54.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Soziale Renditen der Bildung

Bildung hat neben privaten auch gesamtgesellschaftliche, soziale Renditen. Solche externen Effekte von Bildungsinvestitionen können staatliche Investitionen in das Bildungswesen auf allen Ebenen (primär, sekundär, tertiär) legitimieren. Dabei stellt es eine Herausforderung dar, gesamtgesellschaftliche Bildungsrenditen zu messen. Die Abschlussarbeit gibt einen Überblick über in der Literatur verwendete Ansätze zur Messung der sozialen Renditen der Bildung.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D

Intergenerationale Transmission von Transferbezug - Methoden und Evidenz

Die Arbeit beschreibt den Stand der internationalen Literatur, die die Vererbbarkeit von Sozialhilfe- und Mindestsicherungsbezug untersucht. Ein Fokus liegt auf der Darstellung und Kritik der verwendeten methodischen Ansätze, die teilweise kausale Effekte identifizieren.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Intergenerationale Transmission von Bildung - ein Literaturüberblick

Viele Studien haben gezeigt, dass das Bildungsniveau der Eltern mit dem  Bildungsniveau ihrer Kinder korreliert. Doch in wie weit gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischem dem Bildungserfolg der Eltern und dem ihrer Kinder? Diese Literaturarbeit setzt sich sowohl methodisch als auch inhaltlich mit dieser Frage auseinander. 

Startliteratur:
Haveman, R., & Wolfe, B. (1995). The determinants of children's attainments: A review of methods and findings. Journal of Economic Literature, 1829-1878.

Holmlund, H., Lindahl, M., & Plug, E. (2011). The causal effect of parents' schooling on children's schooling: a comparison of estimation methods. Journal of Economic Literature 49 (3), 615-651.

Dr. Daniel Kühnle

The causal effects of citizenship

The citizenship policy is currently a lively discussed topic in the German political debate, but does naturalization actually affect the lives of immigrants? Does citizenship improve immigrants’ socio-economic integration in terms of wages, employment, educational attainment etc.? This thesis provides an overview of the international literature on the effects of naturalization on immigrants and their children. The discussion focuses on the potential selection bias and various strategies to identify the causal effects.

Startliteratur: 

Avitabile, C., I. Clots-Figueras, and P. Masella (2014). Citizenship, fertility, and parental investments. American Economic Journal: Applied Economics 6(4), 35–65.

Felfe, C., Rainer, H., & Saurer, J. (2016). Why Birthright Citizenship Matters for Immigrant Children: Impacts on Parental Educational Choices. CESifo WP 6037.

Gathmann, C., & Keller, N. (2017). Access to Citizenship and the Economic Assimilation of Immigrants. Economic Journal (forthcoming).

The thesis can be written in English or German.

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Mütterliche Erwerbstätigkeit und Kinderentwicklung

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels haben die meisten Industrieländer familienpolitische Reformen durchgesetzt, welche die Rahmenbedingungen für die Erwerbsbeteiligung von Müttern geändert haben. Diese Arbeit erstellt einene Literaturüberblick, inwiefern sich mütterliche Erwebrsunterbrechungen auf kindliche Entwicklung auswirken. Dabei sollte die Arbeit auf die internationale Literatur eingehen, mögliche Wirkungskanäle diskutieren, sowie die Ergebnisse kritisch miteinander vergleichen.

Startliteratur: 

Gregg, P., and J. Waldfogel (2005): Symposium on Parental Leave, Early Maternal Employment and Child Outcomes: Introduction, The Economic Journal, 115, 16.

Blau, D., and J. Currie (2006): Pre-School, Day Care and after-School Care: Who's Minding the Kids?, Handbook of the Economics of Education, 2, 11631278.

Dr. Daniel Kühnle

Je mehr, desto besser? Der Effekt von Familiengröße auf Kinderentwicklung.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels strebt die Deutsche Familienpolitik durch verschiedene familienpolitische Leistungen eine Erhöhung der Geburtenrate an. Wie jedoch wirkt sich eine Vergrößerung der Familie durch ein zusätzliches Kind auf die kindliche Entwicklung aus? Die Arbeit setzt sich mit dem kausalen Zusammenhang von Familiengröße und der kindlichen Entwicklung, wie z.B. Bildung, auseinander. Dabei sollte die Arbeit sich kritisch mit ausgewählten theoretischen Modellen, der empirischen Literatur, sowie den gewählten Schätzverfahren eingehen.

Dr. Daniel Kühnle

The effect of employment protection legislation on employment outcomes

The goal of this master thesis is to review and summarize parts of the existing literature on the employment effects of employment protection legislation (EPL), as well as to describe and discuss the potentially underlying mechanisms. Cross-country differences shall be analyzed and put into a context with labor market performance.

Lazear, E. 1990. "Job Security Provisions and Employment in Europe" The Quarterly Journal of Economics 105(1990): 699-726

Pissarides, C. 2001. "Employment Protection" Labour Economics 8(2001): 131-159

The thesis can be written in English or German language.

Julian Adam

The effects of prenatal care on pregnancy outcomes and children’s health

Prenatal care is a central component of public health policy since it targets maternal and child health. It mainly aims at increasing maternal health knowledge, preventive monitoring of pregnancy, and early diagnosis and treatment of potential complications. Recent research pays increasing attention to the potential consequences of public policies that affect children early in their life because of the importance of a newborn’s health status for later socio-economic outcomes such as education, employment and adult health. This thesis provides an overview of the international literature on the effects of prenatal care on pregnancy outcomes (e.g. live birth vs. stillbirth) and newborns’ health. The discussion focuses on the potential selection bias and various strategies to identify the causal effects.

Startliteratur:

Conway, K. S., & Deb, P. (2005). Is prenatal care really ineffective? Or, is the ‘devil’in the distribution?. Journal of health economics, 24(3), 489-513.

Evans, W. N., & Lien, D. S. (2005). The benefits of prenatal care: evidence from the PAT bus strike. Journal of Econometrics, 125(1), 207-239.

Fung, W., & Robles, O. (2016). Effects of antenatal testing laws on infant mortality. Journal of Health Economics, 45, 77-90.

The thesis can be written in English or German.

 Dr. Kamila Cygan-Rehm

The fertility effect of the EITC - A literature review

The Earned Income Tax Credit (EITC) is the biggest single measure targeted at supporting low income families in the US. There is a large body of literature on EITCs fertility effect. Economic theory does not provide a clear prediction on the effect. EITC might increase fertility, as tax credits increase with the number of children and thus reduce the cost for a marginal child. It might also decrease fertility, because it incentivises an increase in parents' labor supply and increased disposable income leads to a quantity-quality-tradeoff. Empirical evidence on the effect is mixed. Some studies find a positive fertility effect, others a negative one or none at all. The master thesis provides an overview of the literature, followed by a critical comparison of results and methods of the most relevant studies.

Startliteratur:

Moffitt, Robert (1998) The effect of welfare on marriage and fertility. In: Moffitt R (ed) Welfare, the family and reproductive behavior: research perspectives. National Academy, Washington, pp 50–97.

 Frederik Wiynck

 

Empirische Arbeiten

Thema

Betreuer

Effekte des Betreuungsgeldes auf mütterliche Erwerbstätigkeit

Die Masterarbeit sollte empirisch untersuchen, wie sich das Betreuungsgeld auf die mütterliche Erwerbstätigkeit ausgewirkt hat.

Startliteratur

Gathmann, Christina, and Björn Sass. "Taxing Childcare: Effects on Childcare Choices, Family Labor Supply, and Children." Journal of Labor Economics 36.3 (2018): 665-709.

Die Arbeits kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden.

 Dr. Daniel Kühnle

Fluktuation und Mitarbeiterbeteiligung am Ertrag und Kapital

Ein Argument zugunsten von Mitarbeiterbeteiligung ist es, dadurch die für Unternehmen oft kostenträchtige Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren. Mit Hilfe von Informationen aus mehreren Wellen des IAB-Betriebspanels soll geprüft werden, ob diese Strategie Erfolg versprechend ist.

Bellmann (IAB)

The relationship between age at school entry and educational success: an empirical analysis

This thesis focuses on the relationship between a child's age at school entry and its educational success later in life. This thesis starts with an overview of the international literature on the topic. The aim isperforman empirical analysis for Germany by using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP).

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Rückkehr zur Erwerbstätigkeit nach der Geburt

Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in den letzten vier Jahrzehnten erheblich angestiegen, typischerweise unterbrechen Frauen weiterhin ihre Karrieren nach der Geburt eines Kindes. Diese Arbeit verwendet mehrere Wellen des GSOEPs und soll herausstellen, welche Faktoren die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit nach Geburt eines Kindes beeinflussen. Unter anderem  soll auch auf Unterschiede in Bezug auf die Wahl zwischen Teil- und Vollzeitarbeit, sowie auf den Zeitpunkt der Rückkehr,  eingegangen werden.

Dr. Daniel Kühnle

Eine Dekompositionsanalyse des Lohndiff
erentials zwischen Männern und Frauen in Deutschland

Bei der Oaxaca-Blinder Dekomposition des Lohndi
erentials bedingen die meisten Studien auf erklärende Variablen, die sich aus der Theorie des Humankapitals ableiten, einschliesslich der Berufsgruppe. Dadurch entsteht jedoch ein Selektionsproblem, da die Wahl der Berufsgruppe endogen ist. Die Dekompositionsmethode von Brown, Moon und Zoloth (1980) erweitert die Methode von Oaxaca und Blinder und modelliert zusätzlich die Selektion in verschiedene Berufsgruppen. Dadurch lässt sich bestimmen, zu welchen Anteilen die relativen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen innerhalb derselben Berufsgruppe entstehen, oder inwiefern Männer und Frauen aufgrund von unterschiedlichen Präferenzen in unterschiedlichen Berufsgruppen, mit unterschiedlichen Gehaltsstrukturen, arbeiten. Diese Arbeit soll unter Verwendung des SOEPs diese Methode anwenden.

Dr. Daniel Kühnle

Je mehr, desto besser? Der Effekt von Familiengröße auf Kinderentwicklung.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels strebt die Deutsche Familienpolitik durch verschiedene familienpolitische Leistungen eine Erhöhung der Geburtenrate an. Wie jedoch wirkt sich eine Vergrößerung der Familie durch ein zusätzliches Kind auf die kindliche Entwicklung aus? Die Arbeit setzt sich mit dem kausalen Zusammenhang von Familiengröße und der kindlichen Entwicklung, wie z.B. Bildung, auseinander. Dabei sollte die Arbeit sich kritisch mit ausgewählten theoretischen Modellen, der empirischen Literatur, sowie den gewählten Schätzverfahren eingehen.

Dr. Daniel Kühnle

Kündigungsschutz und Beschäftigung

Die Masterarbeit repliziert die Studie von Stefan Bauernschuster (2013) Dismissmal protection and small firms' hirings: evidence from a policy reform, Small Business Economics 40(2), 293-307 mit den Daten des Betriebspanels und prüft die Erweiterung der Analyse auf zusätzliche Beobachtungsjahre.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Die Determinanten des Einbürgerungsvorhabens von Immigranten in Deutschland

Basierend auf den Daten des Deutschen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ist das Ziel dieser empirischen Arbeit, die Determinanten des Einbürgerungsvorhabens von Immigranten in Deutschland zu analysieren.

Literatur:
Constant, Amelie F. & Gataullina, Liliya & Zimmermann, Klaus F., 2007. "Naturalization Proclivities, Ethnicity and Integration," IZA Discussion Papers 3260, Institute for the Study of Labor (IZA), Bonn.

Salwan Saif

The Impact of Xenophobic Violence on the Integration of Immigrants

Based on data from the German Socio-Economic Panel, this empirical thesis estimates the impact of violent crimes against immigrants motivated by xenophobia on the subjective well-being and return intentions of immigrants.

Related studies:

Gould, E. D. and E. F. Klor (2016). The Long-run Effect of 9/11: Terrorism, Backlash, and the Assimilation of Muslim Immigrants in the West. The Economic Journal 126, 2064–2114.

Steinhardt, M. (2018). The Impact of Xenophobic Violence on the Integration of Immigrants. IZA Discussion Paper No. 11781.

The thesis can be written in English or German.

Salwan Saif

Collective Agreement Coverage in German Establishments: Trends and Patterns

The paper deals with the question of determinants of collective agreement coverage (Tarifvertragsbindung) and its development in Germany during the last decades. After critically reviewing the theoretical and empirical literature and discussing various theories explaining the decline in collective agreement coverage, German establishment-level data shall be used to empirically evaluate the determinants of collective agreements. Furthermore, selected hypotheses with respect to the decline of collective agreements in Germany shall be tested.

Schnabel, C.,Zegelmeyer, S., Kohaut, S. 2006. Collective Bargaining Structure and its Determinants: An Empirical Analysis with British and German Establishment Data. European Journal of Industrial Relations 12(2): 165-88

The thesis can be written both in German or English language.

 Julian Adam

Gender-specific wage growth patterns

This thesis explores gender-specific wage growth and career patterns with data from the Socio-Economic Panel (SOEP) by using panel estimation methods. The results are put in context totheoreticaland empirical literature on gender inequality in thelabormarket.

Literature:

Napari, S. (2009). Gender differences in early-career wage growth. Labour Economics, 16(2), 140-148.

This thesis can be written inGermanor English language.

 Matthias Collischon

Are wage gaps related to happiness gaps?

This thesis estimates the relation of intra-occupational, intra-industry gender (migrant) wage inequality and self-rated job (and/or life) satisfaction of women (migrants) with data from the Socio-Economic Panel (SOEP).

Literature:

Hopkins, E. (2008). Inequality, happiness and relative concerns: What actually is their relationship?. The Journal of Economic Inequality, 6(4), 351-372.

This thesis can be written inGermanor English language.

 Matthias Collischon

Do Fathers Prefer Having Sons?

The goal of this thesis is to provide an empirical update of the seminal paper by Dahl and Moretti (2008). The study identified son preferences for the US as it found evidence that having a female first child increased the probability of single female headship and raised fertility. This thesis is to shed new light on this questions using a more recent data set.

Literature:

Dahl, Gordon B., and Enrico Moretti. 2008. “The Demand for Sons.” Review of Economic Studies 75, No. 4 (October): 1085-1120.

This thesis can be written inGermanor English language.

 Dr. Daniel Kühnle

The effect of education on mental health

In the EU alone, mental disorders, mostly including anxiety, mood, and substance use disorders, affect about 165 million people each year. Overall, more than 50% of the general population in middle- and high-income countries will suffer from at least one mental disorder at some point in their lives. The goal of this thesis is to evaluate how education causally affects the prevalence and severity of mental health issues empirically.

Literature:

Kemptner, Daniel, Hendrik Jürges, and Steffen Reinhold. "Changes in compulsory schooling and the causal effect of education on health: Evidence from Germany." Journal of Health Economics 30.2 (2011): 340-354..

Jürges, Hendrik, Eberhard Kruk, and Steffen Reinhold. "The effect of compulsory schooling on health—evidence from biomarkers." Journal of population economics 26.2 (2013): 645-672.

This thesis can be written inGermanor English language.

 Dr. Daniel Kühnle

Der Fertilitätseffekt des Landeserziehungsgeldes - Ein Analyse mit den Daten des SOEP

Das Landeserziehungsgeld ist eine kinderbezogene staatliche Geldleistung, mit der in einigen deutschen Bundesländern Familien in der Zeit nach dem Ende der Bezugsdauer des Elterngeldes unterstützt werden. Es wurde in einer Reihe deutscher Bundesländer zu verschiedenen Zeitpunkten eingeführt, verändert oder abgeschafft. Die Masterarbeit nutzt die Variation in Zahlungshöhe, Zahlungsdauer und Zeitpunkte von Einführung und Abschaffung um mittels einer Difference-in-Difference-Analyse mit den Daten des SOEP zu untersuchen, welchen Einfluss das Landeserziehungsgeld auf die Fertilität in den betroffenen Bundesländern hat.

Startliteratur:

Gathmann, Christina; Sass, Björn (2018) Taxing Childcare: Effects on Childcare Choices, Family Labor Supply, and Children. Journal of Labor Economics 36, no. 3, pp 665-709.

 Frederik Wiynck

Die Difference-in-Differences-Methode in nicht-linearen Modellen

Ziel der Arbeit soll sein, in einem ersten Schritt die Difference-in-Differences-Methode zur Schätzung kausaler Effekte vorzustellen und die Problematik, die sich bei der Berechnung von kausalen Effekten in nicht-linearen Difference-in-Differences-Modellen ergibt, zu erläutern. In einem zweiten Schritt sollen Studien, die nicht-lineare Difference-in-Differences Modelle zur Identifikation kausaler Effekte verwenden, vorgestellt und hinsichtlich der vorher erläuterten Problematik kritisch begutachtet werden.

Startliteratur:

Puhani, Patrick A., 2012, The Treatment Effect, the Cross Difference, and the Interaction Term in Nonlinear "Difference-in-Difference" Models, Economics Letters 115(1), 85-87

 Rebecca Schrader

 

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