Der Lehrstuhl vergibt Masterarbeiten (Diplomarbeiten) im Bereich der empirischen Wirtschaftsforschung, die entweder mit oder ohne eigenständige empirische Untersuchung erstellt werden können. Masterarbeiten (Diplomarbeiten) können direkt am Lehrstuhl oder mit unseren Praxispartnern erstellt werden.

Die derzeit angebotenen Masterarbeitsthemen (Diplomarbeitsthemen) finden Sie unten mit Ansprechperson aufgelistet. Nach Absprache kann Einstiegsliteratur angegeben werden. Es ist ebenfalls möglich, Abschlussarbeiten zu eigenen Themenvorschlägen zu erstellen. In diesem Fall wenden Sie sich zur Absprache an einen Lehrstuhlmitarbeiter oder eine Lehrstuhlmitarbeiterin.

Ablauf
Formvorgaben
Themenlisten

 

Ablauf:

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) kann zu jedem Zeitpunkt begonnen werden.

Typischer Ablauf der Masterarbeit (Diplomarbeit):

  •  Kontaktaufnahme
  •  Vorgespräch
  •  Themenfestlegung und -anmeldung
  •  Diskussion der Gliederung
  •  Seminar (2/3 der Bearbeitungszeit): mündlicher Vortrag des Arbeitsstandes
  •  Abgabe spätestens nach 6 Monaten

 

Formvorgaben:

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) hat einen Umfang von ca. 50 (60) Textseiten, d.h. ohne Abbildungen und Tabellen.

Die Arbeit ist in zwei Exemplaren beim Prüfungsamt abzugeben, zusätzlich einmal in elektronischer Form. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Masterprüfungsordnung (Diplomprüfungsordnung).

Die Masterarbeit (Diplomarbeit) kann in deutscher oder englischer Sprache (nach Absprache) geschrieben werden.

Hier finden Sie genaue Formvorgaben zur Erstellung einer Masterarbeit (Diplomarbeit)

Zwei Formatvorlagen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Titelblatt Masterarbeit
Eidesstattliche Versicherung

 

Themenlisten

Bitte beachten Sie die Einteilung in literaturgestützte und empirische Arbeiten.

 

Literaturgestützte Arbeiten:

Thema

Betreuer

The causal effects of age at school entry

This thesis provides an overview of the international literature on the effects of age at school entry on individuals' educational and labor market outcomes. The discussion focuses on the potential selection bias and various strategies to identify the causal effects.

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Renditen auf berufliche vs. akademische Bildung im Lebenszyklus

Die Masterarbeit beschreibt den Stand der Literatur, die sich mit dem Vergleich der Renditen auf Bildung für verschiedene Bildungsbereiche beschäftigt, nämlich beruflicher und akademischer Ausbildung. Nach einer Darstellung der relevanten theoretischen Basis werden empirische Arbeiten kritisch dargestellt, die beide Humankapitalinvestitionen vergleichen. Offene Fragen und Ansatzpunkte für eine Studie zum deutschen Fall werden herausgearbeitet.

Startliteratur

Golsteyn, Bart H.H. and Anders Stenberg, 2017, Earnings over the Life Course: General versus Vocational Education, Journal of Human Capital 11 (2), 167-212.

Hanushek, E., G. Schwerdt, L. Woessmann, and L. Zhang, 2017, General Education, Vocational Education, and Labor-Market Outcomes over the Lifecycle, Journal of Human Resources 52(1), 48-57.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Rentenzugang und Ausbildungsinvestitionen

Die Abschlussarbeit stellt einen Überblick über die Literatur her, die sich mit dem Zusammenhang von Humankapitalinvestitionen und Rentenzugang beschäftigt. Steigen die Weiterbildungsaktivitäten wenn Arbeitnehmer länger erwerbstätig sind? Welche Anreize haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten von solchen Investitionen zu tragen? Im Fokus stehen empirische Studien, die sich mit der Identifikation kausaler Effekte beschäftigen.

Startliteratur

Fouarge, Didier; Schils, Trudie, 2009,  The Effect of Early Retirement Incentives on the Training Participation of Older Workers, Labour 23 (special issue), 85-109.

Montizaan, Raymond; Corvers, Frank; De Grip, Andries, 2010, The Effects of Pension Rights and Retirement Age on Training Participation: Evidence from a Natural Experiment, Labour Economics 17(1), 240-47.

Johnson, Richard W., 1996, The Impact of Human Capital Investments on Pension Benefits, Journal of Labor Economics 14(3), 520-54.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Soziale Renditen der Bildung

Bildung hat neben privaten auch gesamtgesellschaftliche, soziale Renditen. Solche externen Effekte von Bildungsinvestitionen können staatliche Investitionen in das Bildungswesen auf allen Ebenen (primär, sekundär, tertiär) legitimieren. Dabei stellt es eine Herausforderung dar, gesamtgesellschaftliche Bildungsrenditen zu messen. Die Abschlussarbeit gibt einen Überblick über in der Literatur verwendete Ansätze zur Messung der sozialen Renditen der Bildung.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D

Intergenerationale Transmission von Transferbezug - Methoden und Evidenz

Die Arbeit beschreibt den Stand der internationalen Literatur, die die Vererbbarkeit von Sozialhilfe- und Mindestsicherungsbezug untersucht. Ein Fokus liegt auf der Darstellung und Kritik der verwendeten methodischen Ansätze, die teilweise kausale Effekte identifizieren.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Subventionierung geringfügiger Beschäftigung - Auswirkungen und Verbesserungsoptionen

Die Arbeit diskutiert das sozialpolitische Instrument der Mini-Jobs. Neben einer Darstellungen der Regelungen und ihrer Reformen über die Zeit faßt die Arbeit die empirische Evidenz zur Wirksamkeit des Instrumentes zusammen und diskutiert die Vorgehensweise der vorliegenden Studien. In einem weiteren Schritt werden die diskutierten Optionen zur Weiterentwicklung des Instrumentes dargestellt, verglichen und bewertet.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Intergenerationale Transmission von Bildung - ein Literaturüberblick

Viele Studien haben gezeigt, dass das Bildungsniveau der Eltern mit dem  Bildungsniveau ihrer Kinder korreliert. Doch in wie weit gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischem dem Bildungserfolg der Eltern und dem ihrer Kinder? Diese Literaturarbeit setzt sich sowohl methodisch als auch inhaltlich mit dieser Frage auseinander. 

Startliteratur:
Haveman, R., & Wolfe, B. (1995). The determinants of children's attainments: A review of methods and findings. Journal of Economic Literature, 1829-1878.

Holmlund, H., Lindahl, M., & Plug, E. (2011). The causal effect of parents' schooling on children's schooling: a comparison of estimation methods. Journal of Economic Literature 49 (3), 615-651.

Dr. Daniel Kühnle

The causal effects of citizenship

The citizenship policy is currently a lively discussed topic in the German political debate, but does naturalization actually affect the lives of immigrants? Does citizenship improve immigrants’ socio-economic integration in terms of wages, employment, educational attainment etc.? This thesis provides an overview of the international literature on the effects of naturalization on immigrants and their children. The discussion focuses on the potential selection bias and various strategies to identify the causal effects.

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Mütterliche Erwerbstätigkeit und Kinderentwicklung

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels haben die meisten Industrieländer familienpolitische Reformen durchgesetzt, welche die Rahmenbedingungen für die Erwerbsbeteiligung von Müttern geändert haben. Diese Arbeit erstellt einene Literaturüberblick, inwiefern sich mütterliche Erwebrsunterbrechungen auf kindliche Entwicklung auswirken. Dabei sollte die Arbeit auf die internationale Literatur eingehen, mögliche Wirkungskanäle diskutieren, sowie die Ergebnisse kritisch miteinander vergleichen.

Startliteratur: 

Gregg, P., and J. Waldfogel (2005): Symposium on Parental Leave, Early Maternal Employment and Child Outcomes: Introduction, The Economic Journal, 115, 16.

Blau, D., and J. Currie (2006): Pre-School, Day Care and after-School Care: Who's Minding the Kids?, Handbook of the Economics of Education, 2, 11631278.

Dr. Daniel Kühnle

Je mehr, desto besser? Der Effekt von Familiengröße auf Kinderentwicklung.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels strebt die Deutsche Familienpolitik durch verschiedene familienpolitische Leistungen eine Erhöhung der Geburtenrate an. Wie jedoch wirkt sich eine Vergrößerung der Familie durch ein zusätzliches Kind auf die kindliche Entwicklung aus? Die Arbeit setzt sich mit dem kausalen Zusammenhang von Familiengröße und der kindlichen Entwicklung, wie z.B. Bildung, auseinander. Dabei sollte die Arbeit sich kritisch mit ausgewählten theoretischen Modellen, der empirischen Literatur, sowie den gewählten Schätzverfahren eingehen.

Dr. Daniel Kühnle

Nicht-experimentelle Evaluation von aktiven Arbeitsmarktprogrammen: Die Difference-in-Differences-Methode zur Schätzung kausaler Effekte

Ziel der Arbeit soll sein, in einem ersten Schritt die Probleme, mit denen sich die Wissenschaft bei der nicht-experimentellen Evaluation von kausalen Effekten aktiver Arbeitsmarktprogramme konfrontiert sieht, zu erläutern. In einem zweiten Schritt sollen anschließend die Difference-in-Differences-Methode zur Schätzung kausaler Effekte anhand verschiedener Studien vorgestellt und kritisch erläutert werden.

Startliteratur:

Angrist, J. D. und A. B. Krueger (1999): Empirical strategies in labor economics. In: Ashenfelter, O. und D. Card (Hrsg.): Handbook of Labor Economics, Vol. 3, Amsterdam: North-Holland, S. 1277-1366.

Rebecca Schrader

Der Einfluss von Outsourcing auf Einkommensungleichheit - ein Literaturüberblick

In den meisten OECD-Staaten ist seit Jahrzehnten ein rasantes Wachstum der Einkommensungleichheit zu beobachten. Eine der Erklärungen die hinter dieser Entwicklung vermutet werden, ist die Zunahme von Outsourcing – Unternehmen verlagern Teile ihrer Wertschöpfungskette ins Ausland. Verschiedene Studien finden unterschiedliche Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Arbeitsmärkte der Ursprungsländer.

Die Abschlussarbeit soll einen Überblick über die für das Thema relevanten Studien liefern. Außerdem sollen die empirischen Methoden und Ergebnisse verglichen und kritisch bewertet werden.

Startliteratur:

The Impact of Outsourcing and High Technological Capital on Wages: Estimates for the United States 1979-1990. Quartely Journal of Economics, Vol. 114(3), pp. 907-940.

Oldenski, L. 2014. Offshoring and the Polarization of the US Labor Market.

Frederik Wiynck

The effect of employment protection legislation on employment outcomes

The goal of this master thesis is to review and summarize parts of the existing literature on the employment effects of employment protection legislation (EPL), as well as to describe and discuss the potentially underlying mechanisms. Cross-country differences shall be analyzed and put into a context with labor market performance.

Lazear, E. 1990. "Job Security Provisions and Employment in Europe" The Quarterly Journal of Economics 105(1990): 699-726

Pissarides, C. 2001. "Employment Protection" Labour Economics 8(2001): 131-159

The thesis can be written in English or German language.

Julian Adam

Der Einfluss der Migration auf die Erwerbstätigkeit und den Lohn der einheimischen Bevölkerung – der aktuelle Stand der Forschung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss der Zuzug von Migranten auf die Arbeitsmarktoutcomes der einheimischen Bevölkerung hat. Zunächst soll dabei die Theorie ausführlich diskutiert werden, bevor anschließend die empirische Literatur zusammengefasst und kritisch reflektiert werden soll.

Startliteratur:

Borjas, George (2003). The labor demand curve Is downward sloping: reexamining the impact of immigration on the labor market. Quarterly Journal of Economics 118(4), 1335–1374.

Pischke, J. und J. Velling (1997). Employment Effects of Immigration to Germany: An Analysis Based on Local Labor Markets. The Review of Economics and Statistics, 79(4), 594-604.

 Dominique Lemmermann

 

Empirische Arbeiten

Thema

Betreuer

Dekompositionsanalyse der Entwicklung von Erwerbseinkommen in Deutschland

Dem Beispiel von nach Juhn / Murphy / Pierce (JPE 1993) folgend sollen die Determinanten der Einkommensentwicklung in Deutschland analysiert werden.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

 Fluktuation und Mitarbeiterbeteiligung am Ertrag und Kapital

Ein Argument zugunsten von Mitarbeiterbeteiligung ist es, dadurch die für Unternehmen oft kostenträchtige Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren. Mit Hilfe von Informationen aus mehreren Wellen des IAB-Betriebspanels soll geprüft werden, ob diese Strategie Erfolg versprechend ist.

Bellmann (IAB)

The relationship between age at school entry and educational success: an empirical analysis

This thesis focuses on the relationship between a child's age at school entry and its educational success later in life. This thesis starts with an overview of the international literature on the topic. The aim is perform an empirical analysis for Germany by using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP).

Dr. Kamila Cygan-Rehm

Rückkehr zur Erwerbstätigkeit nach der Geburt

Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in den letzten vier Jahrzehnten erheblich angestiegen, typischerweise unterbrechen Frauen weiterhin ihre Karrieren nach der Geburt eines Kindes. Diese Arbeit verwendet mehrere Wellen des GSOEPs und soll herausstellen, welche Faktoren die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit nach Geburt eines Kindes beeinflussen. Unter anderem  soll auch auf Unterschiede in Bezug auf die Wahl zwischen Teil- und Vollzeitarbeit, sowie auf den Zeitpunkt der Rückkehr,  eingegangen werden.

Dr. Daniel Kühnle

Eine Dekompositionsanalyse des Lohndiff
erentials zwischen Männern und Frauen in Deutschland

Bei der Oaxaca-Blinder Dekomposition des Lohndi
erentials bedingen die meisten Studien auf erklärende Variablen, die sich aus der Theorie des Humankapitals ableiten, einschliesslich der Berufsgruppe. Dadurch entsteht jedoch ein Selektionsproblem, da die Wahl der Berufsgruppe endogen ist. Die Dekompositionsmethode von Brown, Moon und Zoloth (1980) erweitert die Methode von Oaxaca und Blinder und modelliert zusätzlich die Selektion in verschiedene Berufsgruppen. Dadurch lässt sich bestimmen, zu welchen Anteilen die relativen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen innerhalb derselben Berufsgruppe entstehen, oder inwiefern Männer und Frauen aufgrund von unterschiedlichen Präferenzen in unterschiedlichen Berufsgruppen, mit unterschiedlichen Gehaltsstrukturen, arbeiten. Diese Arbeit soll unter Verwendung des SOEPs diese Methode anwenden.

Dr. Daniel Kühnle

Je mehr, desto besser? Der Effekt von Familiengröße auf Kinderentwicklung.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels strebt die Deutsche Familienpolitik durch verschiedene familienpolitische Leistungen eine Erhöhung der Geburtenrate an. Wie jedoch wirkt sich eine Vergrößerung der Familie durch ein zusätzliches Kind auf die kindliche Entwicklung aus? Die Arbeit setzt sich mit dem kausalen Zusammenhang von Familiengröße und der kindlichen Entwicklung, wie z.B. Bildung, auseinander. Dabei sollte die Arbeit sich kritisch mit ausgewählten theoretischen Modellen, der empirischen Literatur, sowie den gewählten Schätzverfahren eingehen.

Dr. Daniel Kühnle

Eine empirische Analyse des Lohneffektes von Überqualifizierung mit Daten des Sozio-ökonomischen Panels (bereits vergeben)

Ziel der Arbeit soll sein, anhand von Daten des Sozio-ökonomischen Panels zu analysieren, ob sich Effekte auf den Lohn eines Arbeitnehmers feststellen lassen, wenn sein Bildungslevel die Anforderungen an seinen Job übersteigt. Dabei soll die eigene empirische Analyse und die gefundenen Ergebnisse in den Kontext der in der Literatur vorhandenen Theorien und empirischen Untersuchungen gestellt werden.

Startliteratur:

Bauer, T. K. (2002): Educational mismatch and wages: a panel analysis. Economics of Education Review, 21, S. 221-229.

Rebecca Schrader

Kündigungsschutz und Beschäftigung

Die Masterarbeit repliziert die Studie von Stefan Bauernschuster (2013) Dismissmal protection and small firms' hirings: evidence from a policy reform, Small Business Economics 40(2), 293-307 mit den Daten des Betriebspanels und prüft die Erweiterung der Analyse auf zusätzliche Beobachtungsjahre.

Prof. Regina Riphahn, Ph.D.

Die Determinanten des Emigrationsvorhabens aus Deutschland

Basierend auf den Daten des Deutschen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ist das Ziel dieser empirischen Arbeit, die angekündigte Bereitschaft Deutschland zu verlassen anhand von individuellen, Haushalts- und regionalen Merkmale der Befragten zu analysieren.

Literatur:
Silke Übelmesser, 2006. "To Go or Not to Go: Emigration from Germany," German Economic Review, 7, 211-231.

Salwan Saif

Die Determinanten des Einbürgerungsvorhabens von Immigranten in Deutschland

Basierend auf den Daten des Deutschen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ist das Ziel dieser empirischen Arbeit, die Determinanten des Einbürgerungsvorhabens von Immigranten in Deutschland zu analysieren.

Literatur:
Constant, Amelie F. & Gataullina, Liliya & Zimmermann, Klaus F., 2007. "Naturalization Proclivities, Ethnicity and Integration," IZA Discussion Papers 3260, Institute for the Study of Labor (IZA), Bonn.

Salwan Saif

How to get the right job? Assessing the determinants of matching quality for employees

A great deal of labor market research deals with the determinants of job matching quality. Besides evaluating the seminal theoretical and empirical research, the thesis shall discuss different potential measures of matching quality and, based on these, using the panel version of the German labor force survey (Mikrozensus-Panel) empirically assess the determinants of matching quality. Distinguishing between different kinds of job searchers (unemployed, youth, elderly, urban vs. rural areas) or firms (small and medium sized enterprises, industrial or service sector etc.) is possible and may shed light on the underlying mechanisms.

Akerlof, G., A. Rose and Y. Yellen. 1988. "Job Switching and Job Satisfaction in the U.S. Labor Market" Brookings Paper on Economic Activity 2(1988)

Miller, R. 1984. "Job Matching and Occupational Choice" Journal of Political Economy 92(6): 1086-1120

The thesis can be written in English or German language.

Julian Adam

Gender-specific wage growth patterns

This thesis explores gender-specific wage growth and career patterns with data from the Socio-Economic Panel (SOEP) by using panel estimation methods. The results are put in context to theoretical and empirical literature on gender inequality in the labor market.

Literature:

Napari, S. (2009). Gender differences in early-career wage growth. Labour Economics, 16(2), 140-148.

This thesis can be written in German or English language.

 Matthias Collischon

Are wage gaps related to happiness gaps?

This thesis estimates the relation of intra-occupational, intra-industry gender (migrant) wage inequality and self-rated job (and/or life) satisfaction of women (migrants) with data from the Socio-Economic Panel (SOEP).

Literature:

Hopkins, E. (2008). Inequality, happiness and relative concerns: What actually is their relationship?. The Journal of Economic Inequality, 6(4), 351-372.

This thesis can be written in German or English language.

 Matthias Collischon

Der kausale Effekt des Alters bei Übergang zur weiterführenden Schule – eine empirische Analyse mittels Matching Verfahrens

Die international großen Unterschiede im Bildungssystem spiegeln sich auch in der Diskussion wider, ob und wann Schüler abhängig von ihren Fähigkeiten getrennt unterrichtet werden sollten. In Deutschland werden Schüler in der Regel zwischen der 4. und 6. Klasse abhängig von ihrer Leistung auf unterschiedliche weiterführende Schulen aufgeteilt. Ziel dieser Arbeit ist es, theoretisch fundiert und auf Basis früherer Forschungsergebnisse den Effekt des Übergangs nach der 4. versus nach der 6. Klasse zu untersuchen. Mögliche Outcomes sind der Schulabschluss oder die soziale Kompetenz der Schüler.  Es sollte zudem auf Unterschiede aufgrund von soziodemographischen Merkmalen eingegangen werden. Für die empirische Analyse kann das sozioökonomische Panel verwendet werden.

Startliteratur:

Dustmann, C.; P. Puhani und U. Schönberg (2016). The Long-Term Effects of Early Track Choice, forthcoming in: Economic Journal.

Malamud, O. und C. Pop-Eleches (2011). School Tracking and Access to Higher Education among Disadvantaged Groups. Journal of Public Economics, 95, 1538-1549.

 Dominique Lemmermann

 

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